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HORSTEN – Bildhauersymposium am vergangenen Freitag eröffnet

Zum sechsten Mal sind internationale Künstler beim Bildhauersymposium in Horsten zu Gast. Sie wollen aus dem vielseitigen Naturprodukt Holz Skulpturen schaffen, die am Ende der Veranstaltung als Dauerleihgaben in der Region verbleiben. Über die vergangenen Jahre hinweg ist ein Skulpturenweg aufgebaut worden, der die verschiedenen Ortschaften miteinander verbindet und somit den regionalen Skulpturenweg „Skulptour“ erweitert.

Der gemütliche Dorfplatz wird für zehn Tage in ein öffentliches Atelier umgewandelt. Noch bis zum 23. Juni können die Besucher den Bildhauern in der Zeit von 10 Uhr bis 19 Uhr beim Arbeiten über die Schulter schauen. Der Besuch des Symposiums sowie alle Begleitveranstaltungen sind kostenfrei. Eingebunden ist das sechste Bildhauersymposium in das Themenjahr „Land der Entdeckungen“ von der Ostfriesischen Landschaft.

Zahlreiche Besucher sowie Friedeburgs Bürgermeisterin Karin Emmelmann, Abgeordnete der Gemeinden Zetel und Sande, MdB Karin Evers-Meyer und Heinz Feldmann von der Sparkassenstiftung sind der Einladung zur Eröffnung des Horster Symposiums am vergangenen Freitag gefolgt.

Thorsten Schütt (v.l.) stellte bei der Eröffnung am Freitag die Künstler des diesjährigen Bildhauersymposiums vor: Margit Schramm, Tülay Icöz, Gert B. Büttner, Marco Nones, Gordon Dick, Bowe Roodbergen sowie Helmut Feldmann (nicht mit auf dem Bild) | Bild © Martina Gerdes

Thorsten Schütt (v.l.) stellte bei der Eröffnung am Freitag die Künstler des diesjährigen Bildhauersymposiums vor: Margit Schramm, Tülay Icöz, Gert B. Büttner, Marco Nones, Gordon Dick, Bowe Roodbergen sowie Helmut Feldmann (nicht mit auf dem Bild) | Bild © Martina Gerdes

Organisator dieses Symposiums ist der in Horsten lebende Bildhauer Thorsten Schütt. Er knüpft auch die Kontakte zu den internationalen Künstlern. Hierbei wählt er nur Künstler aus, mit denen er bereits zusammengearbeitet hat oder dessen Arbeiten er gut kennt. Bei der offiziellen Eröffnung wurden die sechs Künstler von Thorsten Schütt vorgestellt:

In der Begleitausstellung ist auch eine Skulptur von Thorsten Schütt, mit dem Titel „Nach oben“ zu betrachten | Bild © Martina Gerdes

In der Begleitausstellung ist auch eine Skulptur von Thorsten Schütt, mit dem Titel „Nach oben“ zu betrachten | Bild © Martina Gerdes

Die weiteste Anreise hatte Gordon Dick aus Kanada. Den kanadischen Indianer lernte Schütt auf einer seiner Reisen zu den amerikanischen Ureinwohnern kennen. Die 1974  geborene türkische Bildhauerin Tülay Icöz lebt in Istanbul. Der in der Schweiz geborene Marco Nones erlernte von seinem Großvater die Grundkenntnisse der Holzbildhauerei sowie die Liebe zum Holz. Heute lebt Nones in Cavalese / Italien.
Aus Deutschland sind Gert Burkard Büttner (Sachsen-Anhalt) und Margit Schramm (Bayern) dabei.
Zeitgleich zum Bildhauersymposium können im angrenzenden Dorfgemeinschaftshaus Zeichnungen von Helmut Feldmann aus Oldenburg sowie Lichtobjekte von Bowe Roodbergen aus  St.Annaparochie (Niederlande) betrachtet werden. Außerdem gibt es von Margit Schramm, Gert B. Büttner und Thorsten Schütt aus Holz gefertigte Kunstwerke zu sehen.

Erschienen im Anzeiger für Harlingerland

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