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Im kommenden Jahr wird der Maibaum zum 40. Mal aufgestellt
Friedeburg_Nachbarschaft Mickenbarg Maibaum w
FRIEDEBURG
/MAG – Man kennt die Geschichten ja zur Genüge: Nachbarn, die sich jahrelang über die zu hohen Hecken, überhängende Äste oder vermeintliche Lärmbelästigung streiten. So auch die Nachbarn, die in Siedlungen anonym nebeneinander her leben und sich nicht einmal „guten Tag“ sagen.

Das es auch anders geht, beweisen die Anwohner am Mickenbarger Weg in Friedeburg. Im Rahmen der Nachbarschaft gibt es viele Aktivitäten. Hier sind es vor allem die verschiedenen kleinen und großen Treffen, die sich im Laufe der Jahre einen festen Platz im Jahresverlauf erobert haben. Auch spontane Treffen, beispielsweise um gemeinsam aktiv zu werden oder einfach nur eine Tasse Tee oder ein Glas Wein zu trinken, bereichern die lebendige Nachbarschaft. So wird jedes Jahr im August ein Straßenfest durchgeführt und nach dem Jahreswechsel mit allen Nachbarn ein Neujahrslauf, mit gemeinsamen Essen, veranstaltet. „Im Alltag unterstützen wir uns gegenseitig, wenn es die Situation erfordert. Wie selbstverständlich kümmert sich jeder um den anderen“, so Johann Volkers, Anwohner des Mickenbarger Wegs. Langeweile gibt es auf dem Mickenbarg nicht.

Auf gute Nachbarschaft: Auf dem Mickenbarg in Friedeburg hält man zusammen.

Auf gute Nachbarschaft: Auf dem Mickenbarg in Friedeburg hält man zusammen.

„Auch im Mai ist immer richtig was los. Schon seit 1975 wird regelmäßig der Maibaum aufgestellt. Im nächsten Jahr haben wir Jubiläum“, erklärte Volkers. Bei den Vorbereitungen binden die Männer einen 20 Meter langen Kranz, die Frauen basteln die Schleifen. Dazu treffen sich in jedem Jahr etwa 30 bis 40 Nachbarn. Im Anschluss findet bei einem gemütlichen Beisammensein ein kleiner Grillabend statt.
Traditionell wird der Maibaum zu Pfingsten wieder abgenommen.

Bericht © Martina Gerdes
Pressetext erschienen im Anzeiger für Harlingerland

 

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