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First Togetherness – eine Initiative von Christoph Rickels

Von einem Tag auf den anderen hatte sich sein Leben verändert. 2007 wurde er nach einem Discobesuch in Aurich brutal zusammengeschlagen und lag vier Monate im Koma … Christoph Rickels aus Friedeburg.

Mit wahnsinnigem Ehrgeiz kämpft Christoph sich in ein „NEUES“ Leben.  Heute ist er deutschlandweit an Schulen präventiv tätig. Anhand seines Beispiels möchte er gerade jungen Menschen zeigen, was ein einziger Schlag für Folgen haben kann und somit vorbeugen und aufklären.

Musik hatte in seinem Leben – vor und nach der Tat – immer eine große Rolle gespielt. Eine Woche bevor ihn sein Schicksal einholte, schrieb Christoph den Song „Mut zum Leben“, den er nun in einem ganz tollen Video mit wunderschönen Langeoogbildern der Öffentlichkeit zugänglich machen möchte …

Mut zum Leben von Christoph Rickels_Ausschnitt aus dem VideoQuelle: https://www.youtube.com/watch?v=Gu6LBG2IyE4#t=55

Mehr Infos über Christoph Rickels und der Initiative First Togetherness unter http://first-togetherness.com/

Hintergrundbericht aus dem Anzeiger für Harlingerland vom 10.02.2014:
Der 12. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Oldenburg (OLG) hat dem Geschädigten Christoph Rickels aus Friedeburg nach einer körperlichen Auseinandersetzung vor einer Disco ein Schmerzensgeld von 200 000€ Euro zugesprochen. Das gab der OLG-Pressesprecher am Montag bekannt.

Kläger Christoph Rickels war von dem Beklagten in den frühen Morgenstunden des 29. September 2007 vor „Dinis Disco“ in Aurich unvermittelt mit der Faust gegen den Kopf geschlagen worden, so dass er rückwärts hinfiel. Anschließend setzte sich der Beklagte auf den Friedeburger und schlug noch mindestens zweimal mit der Faust auf den Kopf des jungen Mannes ein. Durch den Angriff erlitt Rickels schwerste Verletzungen, er wurde bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert, wo bei ihm unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma, ein traumatisches Hirnödem und unterschiedliche Frakturen diagnostiziert wurden.

Bis heute leidet der Beklagte an einer deutlichen Sprachstörung, einer aufgehobenen Feinmotorik der rechten Hand, einer deutlichen Spastik des rechten Beines sowie Störungen der Gedächtnisfunktion und der affektiven Kontrolle, wie das Oldenburger Gericht erläutert. Insgesamt sei bei dem Kläger ein Grad der Schädigung von 80 Prozent erkannt worden, wobei davon auszugehen sei, dass eine wesentliche Verbesserung des körperlichen Zustandes nicht eintreten wird.

Der Senat hat damit das im Herbst vergangenen Jahres vom Landgericht Aurich zugesprochene Schmerzensgeld von 170 000 Euro€ erhöht. Angesichts der Schwere der Rickels durch eine Vorsatztat zugefügten Verletzungen, der sehr langwierigen und außerordentlich belastenden Behandlung und insbesondere der gravierenden Dauerschäden und der damit verbundenen erheblichen Einschränkungen der Lebensführung erscheine hier ein Schmerzensgeld von 200 000 Euro€ angemessen, begründete der Senat. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quellen: Anzeiger für Harlingerland http://www.harlinger.de, http://www.youtube.com/actionhero321

 

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